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Eine
Veranstaltung von Friedensbrugg – Peacebridge – FB und Amica Schweiz
Die schwarzweissen Bilder der Ausstellung mit ihrem leider traurigen Blick wurden ergänzt durch eine bunte Palette von Veranstaltungen verschiedener Schweizer Friedensorganisationen unter dem Titel: Zur
Ausstellung
Die
Foto-Agentur TOTOTOF war bekannt für künstlerische Fotografie und für
aktuelle Fotos von den Kriegs-Schauplätzen zu Beginn der Jugoslawien-Kriege. 1996
hat ihr Inhaber sein Leben geändert. Anstelle von materiellem Anspruch hat er
einen zwanglosen Reduzier- und Verzichtsweg eingeschlagen. Als Fotograph tritt
er auch nicht mehr mit seinem Namen auf. Mit Liebe, Mitgefühl und Demut bewegt
er Menschen in aller Welt zur Hilfe an die Ärmsten.
"Privilege-Sharing"
als Bewegung ist daraus entstanden. Die
TOTOTOF-Bilder der Ausstellung sind künstlerisch hervorragende Fotos. Ihre
Auswahl zeigt die Sinnlosigkeit dieser -
und aller anderen Kriege auf. Die
Bilder werden ohne Zuordnung und ohne Kommentar ausgestellt. Sie sollen für
sich allein sprechen. Ungeweinte
Tränen
Alle
Menschen streben nach Glück. In ihrem unschuldigen Streben grenzen sie sich zum
Selbstschutz ab. Ohne Liebe verletzen Sie ihre ausgegrenzten Mitmenschen. Mit
intaktem Mitgefühl würden sie fühlen, was sie ihren Mitmenschen antun. In
Demut würden sie ihre Taten beweinen. Diese ungeweinten Tränen sind die
eigentliche Ursache aller Kriege.
Hintergrund-Information
zur
Ausstellung: Die
Foto-Agentur TOTOTOF war in der Presse bestens bekannt. Viele der Reportagen und
die früher organisierten Veranstaltungen haben internationale Beachtung
gefunden. Heute sind nur noch einige der Bilder in selbst entstandenen, von
freiwilligen Helfern organisierten Ausstellungen
zu sehen. Das hängt mit der spirituellen Reifung zusammen, die der Fotograf seit 1996 durchgemacht hat. Sie hat ihn dazu bewogen, sein bisheriges Karriere-Leben aufzugeben und einen zwanglosen Reduzier- und Verzichtsweg einzuschlagen. Das führt ihn inzwischen dazu, seinen Namen nicht mehr im Zusammenhang mit seiner früheren Arbeit zu nennen und auch an öffentlichen Veranstaltungen zu seinen Bildern nicht mehr teilzunehmen. Er hat erkannt, dass Glück nicht eine Angelegenheit des Geldes oder des Erfolges ist, sondern eine Angelegenheit der inneren Zufriedenheit. Er hat die Lebens-Einstellung gefunden, die ihm diese Zufriedenheit gibt und die er seither mit stets noch wachsender Konsequenz lebt. Er lässt
sein Leben prägen durch die Sprache seines Glücks, durch LIEBE, MITGEFUEHL und DEMUT.
Seit er sein Leben mehr und mehr dieser Einstellung übergibt, erlebt er mehr und mehr Gutes in seinem Umfeld. Er ist überzeugt, dass alle Menschen ihr Glück finden dürfen, wenn sie auf die Sprache ihres Herzens hören und ihre Ansprüche an diesen einfachen Prinzipien ausrichten. Er ist kein Missionar; seine Demut lehrt ihn, dass jeder Mensch nur sich selber bestimmen und ändern kann. Er lebt seine Prinzipien als Vorbild. Er kümmert sich in Zürich um Menschen, die im Getriebe unserer Gesellschaft untergegangen sind und die er bei seinen Reportagen über die Drogenszene im Letten kennen gelernt hat. Er hilft den Ärmsten in Indien, wo immer sie ihn brauchen. Ob er dabei beim Betrieb einer Gassenküche oder als Aushilfe-Sanitäter im Lepraheim beim Ausschneiden von Wunden hilft, er begegnet den Menschen mit Liebe. Sein Mitgefühl lässt ihn helfen, wo immer er die Notwendigkeit dazu sieht und seine Demut lässt ihn aus all dem keine Publizität schaffen. Das Glück, das er dabei zurückbekommt, ist ihm Lohn genug. Durch seinen damaligen Entschluss und aus seiner Tätigkeit in Indien ist die Bewegung „Privilege Sharing“ geboren worden; eine Idee, unabhängig von jeder Organisation, Politik und Religion. Eine wachsende Zahl von Freiwilligen aus der Schweiz und anderen Ländern hat seine Arbeit in Indien aufgenommen und führt Gassenküchen und Gassenschulen weiter. Freunde haben der Bewegung eine Homepage eingerichtet: www.privilegesharing.org Andere Begeisterte haben Foto-Ausstellungen zum Thema Sucht in Estland organisiert und promovieren die Idee in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion weiter. Durch Zufälle – oder in seiner Diktion eher Fügung – hat uns von TOTOTOF’s Fundus an Bildern aus den Kriegen in Ex-Jugoslawien erfahren lassen. Die Bilder haben uns so stark berührt, dass die Organisation dieser Ausstellung fast zwangsläufig erfolgte. Die Auswahl der Bilder hat der Fotograph selbst getroffen. Auf seinen Wunsch hin werden die Bilder nicht lokalisiert oder kommentiert. Sie sollen nur eines zeigen: Die Sinnlosigkeit des Krieges. Sie sollen nur eines bewirken: Mitgefühl beim Betrachter und vielleicht Tränen darüber, was jeder zur Entstehung der Bereitschaft zum Krieg beigetragen hat.
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Design:
MANDAPRO AG
Stand: 04. Mai 2011 |