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Rundbrief
Dezember 2007 Liebe
Mitglieder und Gönnerinnen Liebe
Freundinnen und Freunde Die
Partnerschaft Gemeinden Gemeinsam Freiamt – Tetovo darf auf ein weiteres
erfolgreiches Jahr zurück blicken. Bei unserem Delegationsbesuch im Oktober
staunten wir, mit welcher Begeisterung unsere Partner an der Sache sind. Drei
der vier von uns unterstützten Vereine gedeihen prächtig und bauen ihre
Aktivitäten stetig aus. Ihre Arbeit wird von einer zunehmend breiteren Öffentlichkeit
wahrgenommen und geschätzt. Dass sie durchaus etwas bewegen können, bewies im
Frühjahr der Ökologische Verein: Mit einer Aufsehen erregenden Aktion ist es
den Jugendlichen gelungen, dass eine grosse wilde Deponie geräumt wurde! Und es
gibt noch viel mehr Positives zu berichten, wie Sie sich in diesem Rundbrief
selbst überzeugen können. 15
Jahre Gemeinden Gemeinsam Freiamt - Tetovo Eigentlich
erstaunlich, welche Entwicklung in unserer Partnergemeinde im Gange ist.
Mazedonien ist zwar noch nicht über dem Berg. Unsere Partner machen uns jedoch
Mut: Im Rückblick über die nun bald fünfzehnjährige Partnerschaft erkennt
man trotz allen Rückschlägen, Hindernissen und Durchhängern, die es gab und
gibt, einen „Roten Faden“ eines hoffnungsvollen Fortschritts. Sowohl der
Kosovo-Krieg wie der anschliessende interne Konflikt haben die Region in den
Jahren 1999 bis 2002 stark belastet. Es wurde nicht nur mit Worten scharf
geschossen. Die Auseinandersetzungen haben vorübergehend die Gräben zwischen
den Ethnien wieder vertieft. Aber diese Ereignisse haben unsere Partner weiter
zusammengeschweisst. Sie helfen sich gegenseitig, sie setzen sich gemeinsam und
wirksam für das friedliche Zusammenleben zwischen den verschiedenen
Volksgruppen ein. Jubiläumsveranstaltung
im Herbst 2008 Vor
genau 15 Jahren, am 10. Dezember 1992, wurde Gemeinden Gemeinsam Schweiz (GGS) Markus
Küchler, Präsident GGF 15
Jahre Gemeinden Gemeinsam Freiamt – Tetovo: Unterstützung am richtigen Ort Blenden
wir kurz zurück: Im Herbst 1992 zeigt der Krieg in Bosnien seine hässliche
Fratze und Im
Januar 1993 reist eine GGS-Delegation durch Ex-Jugoslawien. Besucht werden
Gemeinden am Rande der Kriegsgebiete, die selber eine ethnisch durchmischte
Bevölkerung aufweisen und deren Behörden sich für ein friedliches
Zusammenleben einsetzen. Als eine solche wurde Tetovo identifiziert. Die an
den Kosovo angrenzende Stadtgemeinde zählt, zusammen mit den 90 umliegenden Dörfern,
200'000 Einwohner mehrheitlich albanischer Abstammung, während in Mazedonien
die In
unserer Region schliessen sich interessierte Menschen zusammen und gründen im
März 1993 in Boswil „Gemeinden Gemeinsam Freiamt – Tetovo (GGF)“.
Ziele: Hilfe vor Ort, Aufbau einer Partnerschaft, gezielte Unterstützung von
engagierten Personen und unabhängigen Organisationen der GGF
organisiert im Juni 1993 die Aktionswochen „Hilfe für Mazedonien“. Von
Dietwil bis Wohlen-schwil wird gesammelt. Mitte Juli kommt der erste Hilfsgütertransport
in Tetovo an, dem in zwölf Jahren über ein Dutzend weitere folgen werden. Stehen
in den ersten Jahren offizielle Kontakte mit den Gemeindebehörden, Nothilfe
in Zusammenarbeit mit den lokalen Hilfswerken Rotes Kreuz und El Hilal, sowie
die Begegnung mit offenen Sportvereinen (Volleyball, Skiclubs) im Vordergrund,
unterstützt GGF später zunehmend initiative Einzelpersonen und unabhängige
Vereine, die sich bewusst multiethnisch engagieren: Mitbeteiligung am Aufbau
des CP-Vereins (Gründung 1996), Unterstützung des jungen Ökologischen
Vereins, des Forums albanischer Frauen und der mazedonischen
Frauenorganisation. Im
Dezember 1997 leistet GGF die Startfinanzierung für den „Dedomraz“ als
erste gemeinsame Aktion der von GGF unterstützten Organisationen (Eine Art
Weihnachtsmann, der Kinder, Schülerinnen und Schüler beschenkt). Im Herbst
1998 laden wir eine Delegation von CP-Verein, Ökologischem Verein und den
beiden Frauenvereinen zu einem Besuch in die Schweiz ein. Damit wird der Keim
gelegt, aus dem später GGT spriesst: Die vier genannten Vereine arbeiten seit
2002 offiziell unter dem Namen „Gemeinden Gemeinsam Tetovo (GGT)“
zusammen. Anlässlich
unserer letzten Delegationsbesuche durften wir mit grosser Freude feststellen,
dass die Partnerschaft bis heute viele gute und nachhaltige Früchte
hervorgebracht hat: ·
Das Band hat durch alle Krisensituationen hindurch gehalten; ·
Die ideelle, materielle und finanzielle Unterstützung durch GGF hat
sich als nützlich erwiesen, ganz im Sinne einer „Hilfe zur Selbsthilfe“,
die weitere Aktivitäten bei den Partnern generiert; ·
Unsere Partner haben einen namhaften Beitrag zur friedlichen Regelung
der interethnischen Konflikte leisten können; ·
Sie sind heute ausserordentlich aktiv und als unabhängige
Nichtregierungsorganisationen ·
Ihre Aktivitäten werden in der Öffentlichkeit wahrgenommen und können
in Teilbereichen etwas bewegen. GGF
ist eine kleine Organisation. Dennoch hat sich gezeigt, dass GGF einen
wichtigen, nicht zuletzt auch moralischen, Rückhalt geben kann. Häufig
geschieht die Unterstützung via Ideentausch, Ermutigung und
Anschubfinanzierung. Darum sind auch persönliche Begegnungen und
Erfahrungsaustausch durch regelmässige Delegationsbesuche (in beide
Richtungen) wichtig. Aktuelle
Projekte unserer Partner Elternverein cerebral
geschädigter Kinder (CP-Verein) Der
CP-Verein, zu dessen Aufbau GGF massgeblich beigetragen hat, zählt 150
Behinderte und 300 Familienangehörige aus allen Volksgruppen und Bevölkerungsschichten.
Der Verein baut seine Dienstleistungen kontinuierlich aus. Er unterhält ein
Informations- und Beratungszentrum und führt Aktivitäten und Kurse durch, die
Behinderte und Nichtbehinderte zusammenbringen. Das
Infozentrum wird seit diesem Jahr von Alexandra Ilievska in einem
Teilzeitpensum geleitet. Mit ihr erweitert sich das Zentrum von einer Anlauf-
und Rechtshilfestelle immer mehr auch zu einer Beratungsstelle. Dank ihrer
Ausbildung als Heilpädagogin kann Frau Ilievska fachmännisch beraten und
helfen. Sie wird unterstützt von einer Sozialarbeiterin und einer Therapeutin,
die ihr auf ehrenamtlicher Basis mit Rat und Tat zur Seite stehen. Sie weitet
die Arbeit langsam aus auf die ganzheitliche Förderung von Behinderten, ab Früherfassung
und durch alle Lebensphasen hindurch. Wertschätzung, Selbstvertrauen und soweit
wie möglich Selbstständigkeit sollen gezielt gefördert werden. Langfristiges
Ziel ist eine staatlich anerkannte und mitfinanzierte Info- und Beratungsstelle.
Der
PC-Kurs „8+8 miteineinander“ brachte für die TeilnehmerInnen
viele gute Erfahrungen. Jeweils eine behinderte und eine nichtbehinderte Person
bildeten ein Team und zeichneten und werkten zusammen. Zum Abschluss wurden die
schönsten Zeichnungen, die auf den PC’s entstanden, ausgedruckt, auf
grossformatiges Papier geklebt und an einer Ausstellung gezeigt. Die Ergebnisse
sind eine echte Augenweide! Während
des Sommerhalbjahres konnten Behinderte im Kurs
in digitaler Photografie und Computergrafik grundlegende Kompetenzen
erwerben. Selbst die jüngsten Teilnehmer hatten daran ihre helle Freude. Im
Herbst wurde ein ähnlicher Kurs aufgegleist: Ein Pilotprojekt
für Kinder als Ergänzungsunterricht und Ausgleich zur Schule. Gelernt
werden PC-Grundbegriffe auf spielerische Art und Weise, in dem z.B. als
Endprodukt T-Shirts bedruckt werden. Dauer zwei Monate, jedes Wochenende. Vorläufig
geplant für sechs Monate. Teilnehmende sind Schülerinnen und Schüler in
Gruppen von 12 Kindern. Ein
weiteres Projekt befindet sich in der Pipeline: die „Kreative
Werkstatt“. Gearbeitet werden soll mit Modelliermasse und anderen
Werkmaterialien. Hergestellt werden sollen Schmuck, Fotos, Bilder und Rahmen
usw. in Zusammenhang mit besonderen Anlässen, wie Weihnachten, Ostern etc. Auch
Ausstellungen sind vorgesehen. Die kreative Werkstatt soll für alle Behinderten
der Region offen sein. Dafür muss ein Transportdienst auf die Beine gestellt
werden. Dieses Programm könnte für Behinderte längerfristig Beschäftigung
und Einkommen bringen. Zur Projektidee gehört ausserdem die Zusammenarbeit mit
Jugendorganisation und der Einbezug von Freiwilligen. Noch offen ist im
Augenblick die Frage der Finanzierung. Organisation mazedonischer
Frauen Die
mazedonische Frauenorganisation durchlebt turbulente Zeiten. Sie musste
kurzfristig ihr Büro im Gemeindehaus räumen und stand für ein paar Monate auf
der Strasse. Erschwerend wiegt, dass der Verein von zu wenig Personen abhängig
ist und Nachwuchssorgen hat. Glücklicherweise klappt die Solidarität innerhalb
von GGT: Der mazedonische Frauenverein darf jetzt das Büro des albanischen
Frauenforums benützen! Wegen
der schwierigen Umstände stand die Durchführung des Albanischkurses auf der
Kippe. Das Interesse sei aber nach wie vor vorhanden, vielleicht mehr denn je,
denn die Präsenz der albanischen Sprache sei in Tetovo im Vormarsch. Dies ist
uns auch im Laufe unserer Delegationsbesuche ins Auge gesprungen: Ob
Ladenschilder, Werbeplakate oder Verkehrstafeln, die kyrillische Schrift
verliert deutlich an Anteil, albanisch und englisch(!) sind in Mode. Mitte
November haben jetzt aber wieder zwei
Albanischkurse mit zehn bzw. acht TeilnehmerInnen beginnen können!
Tetovo
hat sich zur Universitätsstadt entwickelt Tetovo
verändert sich markant. Auffallend ist der Bauboom, den die Stadt gegenwärtig
erlebt. Allerdings scheint das Geld vorwiegend aus dem Ausland zu kommen.
Trotz des sichtbaren wirtschaftlichen Aufschwungs bleiben Arbeitslosigkeit und
Armut jedoch hoch. Noch ist Mazedonien nicht über dem Berg. Das politische Kräfteverhältnis
ist labil, die Parteien sind zerstritten. Zudem hängt die Zukunft des Landes
zum Teil von der Grosswetterlage ab, insbesondere von der Entwicklung im
benachbarten Kosovo. Einwohnermässig
hat die Stadt seit der Unabhängigkeit 1992 stark zugelegt. Dazu beigetragen
hat der Aufbau der beiden Universitäten. Die in den 90er-Jahren auf privater
Basis gegründete und lange Zeit umstrittene Uni ist jetzt staatlich anerkannt
und baut massiv aus (11'000 StudentInnen) - direkt gegenüber der von
westeuropäischen Institutionen forcierten Universität „Van der Stoel“
(6'000 StudentInnen). AustauschstudentInnen
aus Tetovo im Freiamt Dank
der Vermittlung des Institutes für Internationale Zusammenarbeit in
Bildungsfragen der Pädagogischen Hochschulen Zentralschweiz können
GermanistikstudentInnen der „Van der Stoel“-Universität 10 Jahre
„Dedomraz“ – Starthilfe kam von GGF Sie
könnten sich gut an ein Fest auf dem Hauptplatz erinnern, wo sich eine ausländische
Organisation beteiligte, und erzählten begeistert vom Dedomraz (eine Art
traditioneller Weihnachtsmann), der dort alle SchülerInnen beschenkte. Den gäbe
es noch heute! In der Tat hatte GGF 1997 die Anschubfinanzierung für den
Dedomraz geleistet und Anregungen für die Durchführung und längerfristiges
einheimisches Sponsoring gegeben. Es war zugleich die erste gemeinsame Aktion
aller unserer damaligen Partner, Forum albanischer Frauen Das
Forum setzt sich für die Verbesserung der Situation der Frau in der
Gesellschaft ein und kämpft gegen jede Art von Gewalt und Diskriminierung. Die
Sektion Tetovo unter der Führung von Xhane Kreshova leistet wirklich eine breit
gefächerte und hervorragende Arbeit. Besondere Programme richten sich an
Randgruppen und Minderheiten. Viel Gewicht legt das Forum auf die
Vertrauensbildung und die Zusammenarbeit zwischen Angehörigen verschiedener
Ethnien. Wie ernst es den Frauen ist, illustrieren drei Beispiele aus jüngster
Zeit: ·
Als neue Sekretärin wurde eine junge
Slawomazedonierin angestellt; ·
das eigene Büro wird der mazedonischen
Frauenorganisation zur Mitbenutzung zur Verfügung gestellt, nachdem diese aus
dem Gemeindehaus ausziehen musste; ·
vorgeschlagen ist die Umbenennung des Forums albanischer Frauen in Forum
der Frauen (Ein entsprechender Antrag der Sektion Tetovo liegt der nächsten
nationalen Generalversammlung zum Entscheid vor).
Zur
Zeit läuft eine breit angelegte Präventionskampagne
„Stopp dem Frauenhandel“. Erste Zielgruppe sind junge Leute, die mit
Strassenaktionen, Filmvorträgen und Rollenspielen über die Gefahren aufgeklärt
werden. Dazu kommen die Sensibilisierung von Polizei und Behörden, sowie die
Direkthilfe für Opfer. So zielt ein konkretes Projekt auf die gesellschaftliche
Integration und wirtschaftliche Hilfe für gefährdete Frauen: 18 Frauen (1 türkischer
Herkunft, 2 Roma, 3 Slawomazedonierinnen, 12 albanischstämmige Frauen, ausgewählt
aus über 100 Interessierten) haben bereits ein eineinhalb Jahre dauerndes
intensives Schulungsprogramm abgeschlossen. Höhepunkt des Programms ist die
Erstellung eines Businessplans und die Gründung eines Kleinunternehmens:
Kinderhort, Schreibwerkstatt, Grafikstudio, Pizzaservice, Coiffeur- und
Modesalons usw. Eine der Frauen, studierte Betriebswirtschafterin, hat sogar ein
Rechtsberatungsbüro für Unternehmensgründung eröffnet. Das Programm läuft
bis 2009 weiter. Teilnahmekriterien sind: Frauen, Alter unter 30, alleinstehend,
ohne finanzielle Mittel. Ein
weiteres vordringliches Thema ist die Gewalt in der Familie. Anknüpfungspunkt
ist die laufende Kampagne des Europarates „Stopp
der häuslichen Gewalt“. Das Problem tritt jetzt auch in Mazedonien an die
Oberfläche, wird in der Öffentlichkeit diskutiert. Einerseits führt das Forum
unter der Leitung von Frau Kreshova eine Bestandesaufnahme in Tetovo und den
beiden Nachbarsgemeinden Tearce und Jegunovce durch, bei der möglichst alle
Stellen und Fachpersonen beigezogen werden, die mit dem Thema in Kontakt kommen.
Andererseits leistet das Forum betroffenen Frauen direkte Hilfe, in
Zusammenarbeit mit Polizei, Behörden, Psychologen. Für Notfälle besteht eine
Hotline. Viele Hinweise kommen von Polizeistellen. Schwierige Fälle werden an
die Justiz (Gerichte) weitergegeben. Körperliche Misshandlungen werden durch
Arztzeugnisse bestätigt. Ein Problem ist, dass Frauen, wenn sie an eine Stelle
gelangen um Hilfe zu erhalten, unter Umständen nicht mehr in ihr Haus zurückkehren
können, ausgegrenzt werden und ohne wirtschaftliche Sicherung auf sich selber
gestellt sind. Gewicht
legt das Forum auch auf die Weiterbildung
der eigenen Aktivmitglieder: z.B. Angebote für Vereinsleitung oder
Projektleitung. Momentan nehmen acht Frauen an einem Seminar teil, um sich als
Projektleiterinnen ausbilden zu lassen. Ökologischer Verein Der
aktive Vorstand umfasst durchgehend junge Leute. Mit Rat zur Seite steht ein
Beirat (Supervisoren) von drei erwachsenen Ehrenmitgliedern. Der Ökologische
Verein ist in den Schulen von Tetovo sehr gut verankert. Bei der Bevölkerung
sei das Ansehen und das Vertrauen in den Verein dieses Jahr weiter gestiegen,
sagten uns die jungen Vorstandmitglieder nicht ohne ein bisschen Stolz. Zu
Recht, meinen wir. Denn mit einer Aufsehen erregenden Aktion ist es ihnen im Frühjahr
gelungen, dass die Behörden innert wenigen Wochen eine grosse wilde
Abfalldeponie beim Bahnhof räumten! Mit einer demonstrativen
Velofahrt, an der gegen 400 SchülerInnen mitmachten, wurden ökologisch
kritische Punkte angefahren. Journalisten haben die Problematik in den Medien
aufgegriffen. Erwachsene haben die Aktion unterstützt und als Bürger
interveniert: Wenn schon die Jungen so aktiv seien, dann müssten auch die
Politiker endlich vorwärts machen. Die erfolgreiche Aktion zeigt, dass Schüler
und Jugendliche etwas bewegen können, wenn das Umfeld stimmt! In
der Endphase befindet sich das Projekt
„Wie können wir unseren Planeten retten?“ Es basiert auf einem
englischsprachigen Buch, das auszugsweise bearbeitet und an die lokalen
Gegebenheiten angepasst wird. Die Publikation soll elektronisch und gedruckt
verfügbar sein, zweisprachig in mazedonisch und albanisch. Gedacht ist sie in
erster Linie als Arbeitsgrundlage für Schüler und Lehrer. Jede Bibliothek und
jede Schulklasse soll ein Exemplar erhalten. Eingeführt wird es mit einer öffentlichen
Veranstaltung. Danach Präsentation in jeder Schule einzeln; der Verein verfügt
in jedem Schulhaus über eine Gruppe, welche das machen wird. Weitere
laufende Projekte (neben den Aktivitäten in den Schulen) sind: ·
Putztag am Berg. Beutelverteilung auf der Sar Planina zum Einsammeln von
Abfall. Das Gebiet ist im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel und im Winter
bevorzugtes Skigelände. ·
Bestandesaufnahme alter Häuser und historischer Plätze. Ziel:
Sensibilisierung für den Erhalt alter Gebäude durch Renovierung. Gegenwärtig
wird vieles, darunter wertvolles, einfach abgerissen oder dem Verfall überlassen.
Eine Fotodokumentation ist am Entstehen. ·
Schutz des Grundwassers und von alten Quellen. Bekannte Thermalquellen
erfassen, kartografieren und öffentlich zugänglich machen. Mineralische
Zusammensetzung des Wassers und mögliche Heilkraft erforschen. Eine
Dokumentation, illustriert mit Bildern, befindet sich in Arbeit. ·
Wegprojekt (Fitnessparcours) entlang des Pena-Flusses.
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Stand: 04. Mai 2011 |