Seminar für Lehrerinnen und Lehrer 2006

„Eine Schule bekennt Farbe –

 Wir setzen gemeinsam Akzente“

  8./9. April 2006

Schulhaus Goce Delcev, Tetovo, Mazedonien

 

Leitung:            Monika Wiedemann

                        Lislott Rippas

                        Daniel Martin

                        Kathrin Thommen (Organisation)

 

Koordination:            Zoran Andonov

                        Radica Dimitrieska

                        Perica Trpevski

 

 

Einleitung

Bereits zum fünften Mal reiste eine Gruppe der Friedensbrugg nach Tetovo. Obwohl sich unser Koordinator Zoran aufgrund eines Unfalls teilweise von der vorgängigen Planung zurückziehen musste, verlief sowohl die Vorbereitung als auch die Durchführung reibungslos und unkompliziert.

Unter den Teilnehmern und Teilnehmerinnen trafen wir auf viele bekannte Gesichter. Dass sich aber auch einige „neue“ junge Lehrerinnen einfanden, freute uns ganz besonders.

 

Thema und Ziel

Die Idee für das Thema entstand bereits beim letzten Aufenthalt in Tetovo, als wir einige Schulen in der Umgebung besuchten und dabei deren in baulicher und farblicher Hinsicht ziemlich trostlosen Zustand sahen.

Das Thema wurde von den Organisatoren bereits im Vorfeld mit Begeisterung aufgenommen.

Einerseits ging es darum, einer Schule und ihren Räumlichkeiten selber, also mit eigenen Ideen und den eigenen Händen, Farbe zu verleihen in der Absicht, dass sich SchülerInnen und LehrerInnen  in ihrer Schule wohl fühlen, sich mit ihr identifizieren können.

Andererseits stand die direkte Umsetzung, also das gemeinsame Handeln im Vordergrund.

 

Inhalt

Umgesetzt wurden drei verschiedene Ideen:

-farbige Pausenhofspiele auf den Asphalt malen

-stilisierte Sonnen aus verschiedenen Materialien herstellen

-Klassenzimmertüren mit einheitlichen Mustern gestalten

 

Ablauf

Der weitaus grösste Teil der zur Verfügung stehenden Zeit war der konkreten Arbeit in den am Anfang gebildeten drei Gruppen gewidmet. So lernten alle TeilnehmerInnen die drei Arbeiten kennen und setzten sie unmittelbar um.

Somit verzichteten wir auf theoretische Ausführungen und lange Gesprächsrunden. Dafür trafen wir uns zur Rhythmisierung jeweils in der Eingangshalle des Schulhauses, um je einen albanischen, mazedonischen und schweizerischen Tanz zu lernen.

 

Feedback und Ausblick

Für die Schlussrunde waren die TeilnehmerInnen aufgefordert, sich in den Gruppen zu den folgenden Fragen Gedanken zu machen:

  1. Was nehmen wir von diesem Workshop mit?
  2. Was wünschen wir uns allenfalls für einen nächsten Workshop?

Die einhellig positiven Rückmeldungen auf die erste Frage wurden folgendermassen begründet: unmittelbare Anwendung,  wenig Theorie, Gewährleistung der Umsetzbarkeit in den eigenen Schulen, gute Stimmung in den Gruppen.

Wünsche und Ideen für einen nächsten Workshop wurden folgende genannt: Handarbeit (Stricken, Holzarbeiten, Herstellung von Puppen), Nahrungszubereitung mit Kindern, gemeinsamer Besuch von Sehenswürdigkeiten, dreitägiger Workshop, andere Lokalität, z.B. in einem Dorf der Umgebung oder in der Schweiz...

Nach dieser kurzen Schlussrunde, bei welcher unsere beiden Übersetzerinnen Arieta und Violeta wiederholt hervorragende Arbeit leisteten, versammelten wir uns bei prächtigstem Frühlingswetter auf dem Schulhof, probierten verschiedene Spiele aus und beschlossen den Workshop schliesslich gemeinsam auf dem grossen farbigen Kreis.

 

Kathrin Thommen

 

 

 

 

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                                            Stand: 07. July 2010